Hamburg erleben



Willkommen in Hamburg - einer Stadt, in der Wasser, Geschichte und moderne Wissenschaft zusammenkommen. Zwischen Alster und Elbe prägen der Hafen, historische Backsteinfassaden und lebendige Stadtviertel das Bild der Freien und Hansestadt. Für Teilnehmende des MNU-Bundeskongresses bietet Hamburg viele Möglichkeiten, nach dem Tagungsprogramm Neues zu entdecken.
Der Hamburger Hafen gehört zu den bekanntesten Orten der Stadt. Gleich daneben liegt die Speicherstadt: ein historischer Lagerhauskomplex mit Fleeten, Brücken und charakteristischer Backsteinarchitektur. Sie gehört zum UNESCO-Welterbe und grenzt an die moderne HafenCity.
Die Elbphilharmonie ist ein prägnanter Teil der Hamburger Skyline. Von der öffentlich zugänglichen Plaza bietet sich ein weiter Blick über Hafen und Stadt. Auch ein Spaziergang an den Landungsbrücken oder entlang der Alster zeigt unterschiedliche Seiten Hamburgs - vom maritimen Treiben bis zur grünen Stadtoase.
Science City
Der Bundeskongress findet auf dem Gelände der Science City (DESY, Uni Hamburg, XFEL, CFEL, DESYum, ...) im Westen Hamburgs statt. Den Lageplan der Science City können Sie hier einsehen.

©Mediaserver Hamburg / C. Brandes
Das Deutsche Elektronen-Synchrotron (DESY) zählt zu den weltweit führenden Forschungszentren für naturwissenschaftliche Grundlagenforschung. Mit Standorten in Hamburg und Zeuthen bei Berlin entwickelt und betreibt DESY hochmoderne Teilchenbeschleuniger und Forschungsplattformen, die Wissenschaftler/innen aus aller Welt zur Verfügung stehen. Ursprünglich zur Erforschung kleinster Teilchen gegründet, wird es heute noch als das „deutsche CERN" angesehen. Die Forschungsschwerpunkte reichen heute aber deutlich weiter: von der Teilchenphysik über die Forschung mit hochintensivem Röntgenlicht bis hin zur Astroteilchen-physik und der Entwicklung innovativer Beschleunigertechnologien.
Ein Schwerpunkt heutiger Forschung bei DESY ist die Erzeugung extrem intensiver Röntgenstrahlung mithilfe von Synchrotronlichtquellen und Freie-Elektronen-Lasern. Schon direkt nach der Gründung 1959 in Hamburg und der Inbetriebnahme des ersten Beschleunigers, der wie das Forschungszentrum heißt, hatte man bei DESY das Potenzial des unfassbar hellen und fokussierten Röntgenlichts erkannt, das der Beschleuniger produziert. Man erforschte es und entwickelte Beschleuniger, die es gezielt erzeugen.
Heute betreibt DESY drei solcher Lichtmaschinen: den Ringbeschleuniger PETRA III und die Röntgenlaser FLASH und European XFEL, einer eigenständigen internationalen Organisation mit DESY als Hauptgesellschafter. Das einzigartige Licht aus diesen Anlagen ermöglicht es, die Struktur und Dynamik von Materie auf atomarer Ebene zu untersuchen. Forschende aus aller Welt nutzen die Anlagen beispielsweise, um Proteine und Viren zu analysieren, neue Materialien für die Energie- und Informationstechnologie zu entwickeln oder chemische Reaktionen in Echtzeit zu beobachten. Die gewonnenen Erkenntnisse sind essentiell für Physik, Chemie, Biologie, Materialwissenschaften und Medizin.
In der Teilchen- und Astroteilchenphysik beteiligt sich DESY an internationalen Experimenten, beispielsweise am LHC und in Japan, betreibt aber auch eigene wie das Licht-durch-die-Wand-Experiment ALPS, das nach Dunkler Materie sucht. Gleichzeitig treibt DESY die Entwicklung neuer Beschleunigertechniken auf Plasmabasis voran, die zukünftige Großforschungsanlagen effizienter, kompakter und energieärmer machen sollen, und plant mit PETRA IV die beste Synchrotronlichtquelle der Welt.
Neben der Spitzenforschung engagiert sich DESY intensiv in der Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses, schon weit vor Studierenden, Promovierenden und Nachwuchsforschenden. So gründete DESY 1997 mit physik. begreifen das erste Schülerlabor in der Helmholtz-Gemeinschaft und eines der ersten in Deutschland. Außerdem unterstützt das Forschungszentrum das Netzwerk „Neugier Ahoi!" zur Weiterbildung von pädagogischen Fach- und Lehrkräften aus Kitas und Grundschulen.
Dr. Rhomas Zoufal, DESY-PressesprecherAnreise und Nahverkehrsmöglichkeiten
Zur Orientierung kann auch die Anfahrtskarte hilfreich sein, die Sie hier herunterladen können.
Anfahrt zur Science City möglichst mit dem Bus
Ab Hauptbahnhof verkehren die Busse 2, 3 und X3, Ausstieg ist die Haltestelle „Luruper Chaussee 149 (DESY)“
Zur Fahrplanauskunft nutzen Sie bitte den folgenden Link:
Geben Sie in Fahrplanauskunft und App stets die genaue Haltestelle an „Luruper Chaussee (DESY)“ statt der Adresse Notkestraße.
Die Anfahrt per Auto zu den Hotels erfolgt in der Regel über die Autobahn-Abfahrt „Bahrenfeld“ der A7 direkt nördlich vom Elbtunnel (Vorsicht: Großbaustelle).
Am Gelände der Science City sind fast keine Parkplätze vorhanden, bitte nutzen Sie für Ihre Anfahrt zum Veranstaltungsort die Busse
